Sanierung Pumpenhaus Ottstorf, Wels

Wasserversorgung21.01.2026

Sanierung Pumpenhaus Ottstorf, Wels

Auftraggeber: eww AG

Bauzeit: Ende 2024 - Sommer 2026

Mit der Sanierung des Pumpenhauses Ottstorf durfte unser Planungsbüro einen wesentlichen Beitrag zur langfristigen Sicherstellung der Notwasserversorgung im Raum Wels leisten. Im Auftrag der eww ag umfasste unsere Aufgabe die vollständige Projektabwicklung – von der Entwurfs- und Einreichplanung über die Ausschreibung bis hin zur örtlichen Bauaufsicht. Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die technische Erneuerung der Quellen am Schleißheimer Bach, die als wasserrechtlich bewilligte Notversorgungsanlagen weiterhin eine wichtige Rolle in der Versorgungssicherheit der Stadt Wels einnehmen.

Die bestehenden Anlagen aus den 1960er-Jahren wiesen sowohl baulich als auch maschinell erheblichen Sanierungsbedarf auf und entsprachen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Ziel unserer Planung war es daher, die bestehende Betriebsfähigkeit nachhaltig zu sichern und gleichzeitig alle Maßnahmen an die heutigen technischen, hygienischen und betrieblichen Anforderungen anzupassen. Die Sanierung war unerlässlich, um die Funktion der Anlage als Notversorgungsanlage auch künftig zuverlässig gewährleisten zu können.

Im Fokus unserer Planung stand die umfassende Sanierung des Pumpenhauses Ottstorf unter Erhalt der bestehenden Bausubstanz. Vorgesehen wurden unter anderem die vollständige Erneuerung der maschinellen Ausrüstung, die Sanierung von Sandfang und Reinwasserkammer sowie der Einbau moderner Notversorgungspumpen und UV-Desinfektionsanlagen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf einer zukunftsorientierten Auslegung der Anlage: Die geplanten Maßnahmen ermöglichen es, die derzeitige Nutzung als Notversorgung beizubehalten und gleichzeitig eine spätere Teilnutzung des Quellwassers technisch vorzubereiten.

Neben der technischen Planung verantworteten wir auch die architektonische und infrastrukturelle Weiterentwicklung des Bauwerks. Dazu zählen die Erneuerung des Daches, eine neue Fassadengestaltung in Lärchenholz sowie ein funktionaler Zubau an der Nordseite des Gebäudes. Ergänzend wurden Anpassungen im Außenbereich geplant, um einen ebenerdigen Zugang und eine verbesserte Zufahrt zu realisieren. Mit der erfolgreichen Umsetzung dieses Projekts konnte unser Büro seine umfassende Kompetenz in der Planung und Abwicklung komplexer wassertechnischer Infrastrukturprojekte unter Beweis stellen.

Leistungen durch IKW:

  • Entwurfs- und Einreichplanung

  • Förderabwicklung

  • Ausschreibung und Vergabe

  • Örtliche Bauaufsicht

  • Baustellenkoordination gemäß BauKG

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